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OB7 und eRound: Spezialisierung statt All-in-One-Lösung

OB7 schafft das Ladeerlebnis an der Säule, eRound den CPMS-Betrieb dahinter. Verbunden über offene Standards wie OCPP und OCPI.

OB7 und eRound: Spezialisierung statt All-in-One-Lösung
Alexandra Schmidt
Alexandra SchmidtMarketing
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Nicht alles machen, das Richtige machen

Abends auf dem Parkplatz eines Supermarkts: Jemand scannt den QR-Code am Display, sieht den Preis, bezahlt mit dem Handy, der Ladevorgang startet. Keine App-Installation, kein Kundenkonto, unter einer Minute bis der Strom fließt. Genau dieser Moment entscheidet, ob jemand das nächste Mal wieder hier lädt. Oder woanders.

Damit dieser Moment gelingt, muss vieles zusammenpassen: Die angezeigte Station ist wirklich frei, der angezeigte Preis stimmt mit der Abrechnung überein, und die Bezahlung geht ohne Hänger durch. Für Betreiber heißt das: ein Ladepunkt, der zuverlässig Umsatz macht, statt Fahrer mit Wartezeiten oder Fehlern zu vergraulen. Das Ad-hoc-Laden mit OB7 läuft in Hamburg an den Ladepunkten von HEnW Mobil bereits in genau diesen Punkten zuverlässig, wo OB7 und eRound zusammenarbeiten.

Die beste Ladeerfahrung schafft nicht, wer alles macht, sondern wer sich kompromisslos auf das Erlebnis konzentriert. OB7 hat sich bewusst entschieden, keine All-in-One-Lösung zu sein. Der Fokus liegt auf dem Erlebnis an der Ladesäule. Den leistungsfähigen Betrieb im Hintergrund übernimmt mit eRound ein darauf spezialisierter Partner.

Wer macht was bei OB7 und eRound

In der Zusammenarbeit von OB7 und eRound ist die Rollenverteilung klar: eRound, das CPMS (Charge Point Management System) der Hamburger Energienetze, ist die Software, mit der ein Ladesäulenbetreiber (CPO) seine Stationen steuert und überwacht. OB7 liefert die Ad-hoc-Lösung, mit der Fahrer ohne Vertrag und ohne Registrierung laden. OB7 ist die Seite, die Fahrer erleben. Und genau hier entscheidet sich, ob ein Ladevorgang zustande kommt oder ob jemand weiterfährt.

Dabei ist OB7s Kunde der Betreiber selbst: Das Ad-hoc-Erlebnis läuft unter dem Namen des CPO, OB7 liefert die Software dahinter (White-Label). Verbunden werden beide Welten über zwei offene Standards der Branche. OCPP (Open Charge Point Protocol) verbindet die Ladestationen mit dem CPMS. OCPI (Open Charge Point Interface) verbindet das CPMS mit der Ad-hoc-Lösung von OB7.

Im Klartext: Wer auf eRound als CPMS setzt, kann das Ad-hoc-Laden mit OB7 anbieten. OB7 lässt sich an praktisch jedes OCPI-fähige CPMS anbinden.

Heute zwei Systeme kombinieren, morgen unabhängig bleiben

Die Trennung zahlt sich auch über den einzelnen Ladevorgang hinaus aus. Weil CPMS und Ad-hoc-Lösung getrennt sind, entwickeln sie sich unabhängig weiter. Ein Update oder eine Umstellung am CPMS zwingt niemanden, die Endkundenseite anzufassen. Neue Funktionen für Fahrer, eine andere Bezahlmethode oder eine bessere Oberfläche lassen sich einbauen, ohne den Stationsbetrieb anzurühren.

In einem All-in-One-System hängt dagegen alles am selben Strang. Das System wird über die Jahre überladen, weil ein einziger Anbieter alles für alle abdecken soll. Beim Tempo neuer Features ist man an dessen Roadmap gebunden, egal wie lang die Liste davor ist.

Getrennte Systeme bleiben beweglich. eRound treibt den Betrieb voran, OB7 das Erlebnis, jeder in seinem Takt. Das ist eine sehr gute Kombination und gibt perspektivisch die Freiheit, beide Seiten unabhängig weiterzuentwickeln. OB7 und eRound verfolgen dieselbe Strategie: mit spezialisierten Partnern durchdachte Lösungen schaffen.

Thomas Börger, Leiter Mobilität der Hamburger Energienetze GmbH, sagt:

„Wer Ladeinfrastruktur erfolgreich betreiben will, braucht keine All-in-One-Lösung, sondern die richtigen Spezialisten. Mit eRound fokussieren wir uns auf das, was wir am besten können: den stabilen und leistungsstarken Betrieb von Ladeinfrastruktur. Partner wie OB7 ergänzen dieses Fundament um ein überzeugendes Ladeerlebnis für Nutzerinnen und Nutzer."

Was an der Säule ankommt

Die Ad-hoc-Lösung ist für Betreiber und Fahrer entwickelt. Fahrer scannen den QR-Code, sehen Energiepreis und Blockiergebühr schon vor dem Start und bezahlen mit Apple Pay, Google Pay, PayPal oder Karte, ohne App und ohne Konto. Nach dem Laden gibt es einen digitalen Beleg, auf Wunsch mit eigener Rechnungsadresse, und die Session bleibt auch bei kurzen Funklöchern über ihren Link abrufbar. Für den Betreiber läuft das Ganze im eigenen Branding und mehrsprachig, zum Beispiel auf Deutsch und Englisch. Alle Details gibt es auf der Produktseite zum Ad-hoc-Laden mit OB7.

Philip Müller, Co-Founder & CEO der OB7 GmbH, sagt:

„Einen Kunden gewinnt man in den Sekunden an der Säule, und genau darauf konzentrieren wir uns. Den Betrieb dahinter übernimmt mit eRound ein Partner, der das richtig gut kann."

Warum Geschwindigkeit über den Umsatz entscheidet

Wer Ad-hoc lädt, hat keine Lust auf Umwege. Dauert der Start zu lange, ist die Person weg, bevor der Strom fließt. Und ein Vorgang, der nicht zustande kommt, ist für den Betreiber verlorener Umsatz.

Schnelligkeit hängt dabei nicht an der Oberfläche allein. CPMS und Ad-hoc-Lösung müssen im selben Moment dasselbe wissen: ob die Station frei ist, welcher Tarif gilt und ob der Ladevorgang freigegeben ist. Stimmt das nicht zusammen, bleibt der Ablauf stehen. eRound liefert die Betriebsdaten, OB7 den schnellen Start und die Bezahlung ohne App. So läuft der Vorgang zuverlässig durch.

Für alle, die das beste Ladeerlebnis wollen

Die Zusammenarbeit mit eRound zeigt, wie gut das zusammenspielt: eRound sorgt für den Stationsbetrieb im CPMS, OB7 für das Erlebnis an der Säule. Für Fahrer wirkt das wie ein einziger Ablauf, obwohl dahinter zwei Systeme zusammenarbeiten.

Ad-hoc ist dabei der erste gemeinsame Baustein von OB7 und eRound. Darauf lässt sich weiter aufbauen, etwa mit Fahrer-App, Abrechnung und dynamischen Preisen.

Der Einstieg muss dabei nicht groß sein: Ad-hoc lässt sich kontrolliert ausrollen, an ausgewählten Standorten zuerst, dann wellenweise auf weitere Ladepunkte, ohne dass der laufende Betrieb stockt.

Spezialisierung heißt hier nicht weniger, sondern gezielter. Neugierig, ob das zu eurem Betrieb passt? Sprecht uns gerne an.