EMA
EMP-Kundenkennung
Stadtwerke-Kunden werden als EMP-Kunden für Ladepunktzugang und Partnerprozesse adressierbar.
Durchleitung macht Commodity-Stromverträge mobil: Stadtwerke können ihren Stromkunden Zugang zu teilnehmenden Ladepunkten bieten. OB7 agiert dabei als Dienstleister des EMPs, erstellt den EMP-Kunden inklusive EMA-ID und verbindet Vertrag, Nutzerzugang und Ladepunktdaten mit Technologiepartnern wie decarbon1ze oder Banula/OLI.
Stadtwerk
Stromkunde
Bestehender Commodity-Vertrag
OB7
EMP-Kunde & EMA-ID
Zugang, Konto und Vertragsbezug
Partner
Durchleitung ermöglichen
z. B. decarbon1ze, Banula/OLI
Ladepunkt
Im eigenen Vertrag laden
Session, kWh und Nachweise
Vom Stromkunden zum Ladekunden
Für das Stadtwerk bedeutet Durchleitung nicht zuerst ein neues Ladeprodukt, sondern eine Erweiterung der bestehenden Kundenbeziehung. OB7 bildet den Kunden im EMP-Kontext ab, vergibt bzw. verwaltet die EMA-ID und sorgt dafür, dass der Zugang zu Ladepunkten zum Commodity-Stromvertrag passt.
EMA
Stadtwerke-Kunden werden als EMP-Kunden für Ladepunktzugang und Partnerprozesse adressierbar.
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Der Commodity-Stromvertrag wird zur Grundlage für den Zugang an teilnehmenden Ladepunkten.
BYOP
Der Kunde lädt nicht nur irgendwo, sondern mit seinem Stromvertrag und seiner Stadtwerke-Beziehung.
Rollenbild
Unsere Aufgabe ist die Kundenzugangs- und Plattformseite: Wir machen Stromkunden als EMP-Kunden nutzbar, verbinden sie mit dem passenden Vertrag und übergeben die notwendigen Daten an Partner, die das energiewirtschaftliche Durchleitungsmodell ermöglichen.
Stadtwerk
Das Stadtwerk kann bestehenden Strom- und Gaskunden einen Ladezugang anbieten, der zur bestehenden Vertragsbeziehung passt.
OB7
OB7 bildet den Kunden im EMP-Kontext ab, verwaltet Zugang und Identität und verbindet Ladevorgänge mit dem Commodity-Vertrag.
Technologiepartner
Partner wie decarbon1ze oder Banula/OLI übernehmen die spezialisierte Logik rund um virtuelle Bilanzierung, Zuordnung und Marktprozesse.
Kunde
Der Fahrer nutzt teilnehmende Ladepunkte nicht als losgelösten Roaming-Fall, sondern als Erweiterung seines Stadtwerke-Stromvertrags.
Bausteine des Modells
Partner wie decarbon1ze beschreiben das Ziel treffend: freie Tarifwahl am Ladepunkt, mobile Stromverträge und eine digitale Ebene über der bestehenden Infrastruktur. Für OB7 heißt das: den Stadtwerke-Kunden als EMP-Kunden mit Ladezugang, EMA-ID und Vertragskontext zuverlässig abzubilden.
Kundenmodell
Die bestehende Stadtwerke-Beziehung wird um Ladezugang und eMobility-Identität erweitert, ohne einen fremden EMP in den Vordergrund zu stellen.
Identität
Der Kunde braucht eine eindeutige EMP-Kennung, damit Autorisierung und Partnerprozesse sauber funktionieren.
Autorisierung
App, RFID, Ad-hoc-Flow oder Konto müssen erkennen, welcher Commodity-Vertrag für den Ladezugang gilt.
Messwerte
Aus Ladevorgangsdaten entstehen abrechenbare Energiemengen mit Ladepunkt-, Zeit- und Vertragsbezug.
Integration
OB7 nimmt die Endkunden aus dem CRM des Stadtwerks bzw. Energieversorgers auf und verbindet sie mit den Technologiepartnern, die das Durchleitungsmodell energiewirtschaftlich ermöglichen.
Kundensicht
Der Mehrwert entsteht, wenn Stromkunden an Ladepunkten laden können, ohne die Beziehung zu ihrem Stadtwerk zu verlassen.
Umsetzungslogik
Die Umsetzung wird greifbar, wenn Standortentscheidung, Autorisierung, Datenqualität und Abrechnung als ein Ablauf betrachtet werden.
Das Stadtwerk definiert, welche Commodity-Kunden Ladezugang über den EMP-Kontext erhalten sollen.
OB7 erstellt den Kunden, verwaltet die EMA-ID und verbindet Konto, Vertrag und Zugangsmedium.
Durchleitungspartner erhalten die Daten, die sie für Zuordnung, virtuelle Bilanzierung und Marktprozesse brauchen.
Der Kunde lädt an teilnehmenden Ladepunkten entsprechend seines Stadtwerke-Vertrags.
Für Stadtwerke und CPOs
Wir ersetzen keine Energiepartner. Wir liefern die Plattformrolle, die Stadtwerke für Kundenzugang, EMA-ID, Vertragskontext und Partnerintegration brauchen.
OB7 unterstützt EMP-Kundenanlage, EMA-ID, Nutzerzugang, Datenflüsse und Schnittstellen. Bilanzierung, Marktkommunikation, Lieferantenrolle und regulatorische Bewertung müssen mit Technologie- und Energiepartnern sowie Fachberatung geklärt werden.
Stadtwerk
Der Stromvertrag bleibt der Anker, auch wenn der Verbrauch unterwegs an einer Ladesäule entsteht.
OB7
Kundenkonto, EMA-ID, App-/Zugangslogik und Session-Kontext werden in der Plattform sauber verbunden.
Partner
Technologiepartner erhalten die strukturierten Daten, die sie für ihre Durchleitungsprozesse benötigen.
Alles zur Durchleitung – von Rollen und Partnern bis zur technischen Umsetzung.
Für Stadtwerke heißt es: Ein bestehender Stromkunde kann an teilnehmenden Ladesäulen mit Bezug zu seinem eigenen Stromvertrag laden. Der Ladepunkt bleibt derselbe, aber die geladene Energiemenge wird dem richtigen Kunden-, Vertrags- und Partnerkontext zugeordnet.
OB7 ist in diesem Setup Dienstleister des EMPs bzw. Stadtwerks. Wir erstellen den EMP-Kunden, verwalten die EMA-ID, stellen App- oder Zugangslogik bereit und verbinden Commodity-Vertrag, Ladevorgangsdaten und Technologiepartner.
Typische Fälle sind öffentliches Laden mit freier Lieferantenwahl, eLKW-Ladeinfrastruktur mit Bring Your Own Power, Flottenladen, Dienstwagenladen und Standorte, an denen mehrere Parteien Stromlieferung und Infrastruktur getrennt betrachten möchten.
Nein. OB7 ist die White-Label-Plattform für EMP-Kunden, Nutzerzugang, App, Admin-System, Session-Kontext und Integrationen. Die energiewirtschaftliche Rolle liegt beim Stadtwerk, Lieferanten oder spezialisierten Partner wie decarbon1ze oder Banula/OLI.
EMP-Kunde, EMA-ID, Commodity-Vertrag, Ladepunkt, Start- und Endzeit, kWh, Tarif- oder Vertragsbezug und der Zielpartner für Abrechnung oder Bilanzierung. Erst diese Verbindung macht den Ladevorgang im richtigen Vertrag nutzbar.
Ja. Durchleitung berührt Verträge, Messkonzepte, Datenqualität und Marktrollen. OB7 kann die technische Plattformseite vorbereiten; die konkrete Ausgestaltung sollte gemeinsam mit Energiepartnern und Fachberatung geprüft werden.