Für das einfachste Ladeeerlebnis in der Stadt
Stuttgart hat bereits eines der dichtesten Ladenetze unter den deutschen Großstädten. Was sich jetzt ändert, ist das komfortable Ladeerlebnis dahinter: Die Stadtwerke Stuttgart (SWS) haben gemeinsam mit dem Software-Unternehmen OB7 einen neuen Ad-hoc-Ladeprozess für das öffentliche Ladenetz in Stuttgart eingeführt. An mehr als 1.000 Ladepunkten im Stadtgebiet können Nutzerinnen und Nutzer künftig ohne Vertrag und ohne vorherige Registrierung laden. Ziel ist es, das spontane Laden deutlich einfacher, komfortabler und transparenter zu gestalten.
Gemeinsamer Rollout nach erfolgreichem Pilotbetrieb in Stuttgart-Zuffenhausen
Grundlage für den stadtweiten Rollout ist ein gemeinsames Pilotprojekt am innovativen Schnellladehub in Stuttgart-Zuffenhausen. Dort ist der neue Ad-hoc-Ladeprozess erfolgreich erprobt und weiterentwickelt worden. Der Clou der gemeinsamen Lösung von SWS und OB7 für komfortables Laden: Der Ladevorgang kann direkt am Ladepunkt gestartet werden – ohne die Verwendung einer zusätzlichen App. Als Zahlungsmethoden sind Apple Pay, Google Pay und PayPal direkt am Ladepunkt verknüpft. Die Nutzung der neuen Ad-hoc-Bezahloption ist mühelos mit mobilen Endgeräten per QR-Code möglich.
Ladestart in wenigen Klicks
QR-Code scannen, Preis prüfen, mit Apple Pay, Google Pay oder PayPal bezahlen, laden, fertig: In weniger als einer Minute ist der Ladevorgang somit ohne Vertrag und ohne Umwege abgeschlossen. Mit der transparenten Preisanzeige haben Nutzerinnen und Nutzer zudem jederzeit den aktuellen Tarif im Blick.
Florian Hägele, Abteilungsleiter Ladeinfrastruktur und E-Mobilität der Stadtwerke Stuttgart, sagt:
„Unser gemeinsames Ziel ist es, das elektrische Laden im öffentlichen Raum bedarfsgerecht auszubauen und für Nutzerinnen und Nutzer so einfach wie möglich zu gestalten. Die Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb in Zuffenhausen haben uns gezeigt, dass der neue Ladeprozess viele Vorteile bietet. Jetzt machen wir ihn stadtweit verfügbar.“
Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart, ergänzt:
„Der Ausbau der Ladeinfrastruktur und eine einfache Nutzung müssen zusammengedacht werden. Mit dem Ad-hoc-Ladepreis machen wir das öffentliche Laden in Stuttgart noch alltagstauglicher.“
Mobile Bezahlmethoden werden immer beliebter
Erste Auswertungen aus dem Betrieb zeigen, dass rund 70 Prozent aller Transaktionen über mobile Wallets abgewickelt werden. Apple Pay ist mit 45 Prozent die am häufigsten genutzte Zahlungsmethode, während die Zahl der klassischen Kreditkartenzahlungen abnimmt.
Philip Müller, CEO der OB7 GmbH, sagt:
„Unser Ziel ist nicht nur einen funktionierenden Ladevorgang zu ermöglichen, sondern ein durchgängig nutzerfreundliches Ladeerlebnis zu schaffen, zu dem man gerne zurückkehrt. Genau dafür haben wir unsere Plattform gebaut und es freut uns, diesen Standard jetzt gemeinsam mit den Stadtwerken an den Ladepunkten umzusetzen.“
Stuttgarts Ladenetz wächst weiter
Die Stadtwerke Stuttgart wollen mit Blick auf das Klimaneutralitätsziel der Landeshauptstadt bis zum Jahr 2035 die Ladeinfrastruktur weiter tatkräftig voranbringen. Aktuell betreibt die SWS-Gruppe 1.400 öffentlich zugängliche AC- und 63 öffentlich zugängliche Schnellladepunkte in Stuttgart. Geladen wird ausschließlich mit 100 Prozent Ökostrom der SWS. Der neue Ad-hoc-Ladeprozess ist ein weiterer Baustein, um Elektromobilität in Stuttgart alltagstauglich und nutzerfreundlich weiterzuentwickeln.

